Unser Leitbild //

Ziel ist die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit.

Das Therapiezentrum Speyer ist eine stationäre Einrichtung für die Phase 2 der medizinischen Rehabilitation für suchtkranke Frauen und Männer in Trägerschaft der STZ Heide GmbH. Das Therapiezentrum Speyer versteht sich als Dienstleister der Rehabilitationsträger im Sinne des § 15 (2) SGB VI und arbeitet auf das Ziel hin, die Erwerbsfähigkeit von suchtkranken Menschen unter Beachtung der Grundsätze der Wirksamkeit und der Wirtschaftlichkeit möglichst effektiv und nachhaltig wiederherzustellen.

Unterstützung und Wiedereingliederung

Teilhabeorientierung bedeutet für uns, im Rahmen der Adaptionsbehandlung die berufsrelevanten Kenntnisse und Fähigkeiten unserer Patienten zu ermitteln, mit ihnen eine berufliche Perspektive zu erarbeiten und die notwendige Unterstützung bei der Realisierung dieser Perspektive zu leisten. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die soziale Wiedereingliederung, also der Aufbau bzw. die Reaktivierung eines abstinenzunterstützenden sozialen Umfeldes, das unseres Erachtens ein wichtiger Faktor zur Erreichung einer stabilen Abstinenz ist.

Selbstbestimmte
Lebensführung

Durch Etablierung einer Tagesstruktur, eines sozialen Umfeldes und einer adäquaten Nachsorge möchten wir den Rahmen für eine stabile Suchtmittelabstinenz schaffen, um die Suchterkrankung zum Stillstand zu bringen und so eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft sowie eine möglichst selbständige und selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen. Wir betonen in unserem therapeutischen Ansatz konsequent das Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe". Die Interventionsstrategien sind handlungsorientiert und pragmatisch auf die Förderung der gesunden und aktiven Fähigkeiten jedes einzelnen Patienten ausgerichtet.

Des weiteren schließen wir uns dem Leitbild
unseres Trägers, der STZ Heide GmbH, an:

01

Ethik

Wir achten den Wert, die Persönlichkeit und die Würde jedes Menschen - unabhängig von Geschlecht, Konfession, ethnischer oder sozialer Herkunft. Der Mensch steht mit allen Ressourcen und Defiziten im Mittelpunkt unseres Handelns.

02

Respekt für die Patienten und Bewohner

Es ist uns wichtig, die unterschiedlichen Biographien und Lebensstile unserer Bewohnerinnen und Bewohner, unsere Patientinnen und Patienten zu respektieren und auf ihren unterschiedlichen Hilfebedarf und ihre unterschiedlichen Bedürfnisse und Ziele individuell und ohne Bewertung einzugehen. Wir stärken das Bewusstsein der Patienten und Bewohner für die eigene Verantwortung und das Vertrauen in den eigenen Körper. Mit Beschwerden und Kritik gehen wir konstruktiv um.

03

Respekt für die Kollegen

Wir gehen tolerant, freundlich und fair miteinander um. Wir lösen Konflikte sachlich und respektvoll. Wir fördern die Zufriedenheit in und mit der Arbeit durch einen kooperativen Führungsstil. Der Teamzusammenhalt ist eine wichtige Ressource unserer Arbeitsweise, wir stärken ihn durch einen offenen Kommunikationsstil und durch regelmäßige Supervision.

04

Teamwork

Wir arbeiten als gleichwertige Mitarbeiter in einem multiprofessionellen Team. Wir beschäftigen den Anforderungen entsprechend gut ausgebildete Mitarbeiter, die sich mit Leistungsbereitschaft, Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und Fachwissen für unsere Patientinnen und Patienten einsetzen. Wir wissen, dass fachlich gute Arbeit nur in einem funktionierenden Team zu leisten ist. Wir schätzen die Fachlichkeit und Kompetenz unserer Kollegen und fühlen uns verpflichtet, beste Voraussetzungen für deren Entwicklung herzustellen und zu erhalten 

Unser Unternehmen ist klar gegliedert, Verantwortungen und Kompetenzen sind festgelegt. Die geringe Größe der Teams, die außergewöhnlich flachen Hierarchien und regelmäßige Teamsitzungen ermöglichen beste und störungsarme Kommunikation.

05

Exzellenz in der Arbeit

Wir beschäftigen den Anforderungen entsprechend ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit Leistungsbereitschaft, Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und Fachwissen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und unsere Patientinnen und Patienten einsetzen. Unser Verständnis von Qualität umfasst selbstverständlich auch die ständige Weiterbildung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die regelmäßige interne und externe Team- und Fallsupervision. Wir verlassen uns nicht auf das Prüfen und nachträgliche Korrigieren von Fehlern, sondern unsere Mitarbeiter sind für die Qualität der Arbeit und der Ergebnisse unmittelbar selbst verantwortlich.

06

Fähigkeit zur Innovation

Wir wollen die vorhandenen therapeutischen Ressourcen in der täglichen Arbeit durch Fortbildung und Supervision vergrößern und optimal ausschöpfen. Dazu gewähren wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglichst große Entscheidungsspielräume für das Erreichen klar definierter Ziele, fördern Eigeninitiative und gute Ideen.

07

Ausrichtung auf Teilhabe

Unsere gesamte Arbeit mit Patienten und Heimbewohnern ist auf deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausgerichtet. Dazu gehört zuvorderst die Teilhabe am Arbeitsleben, insbesondere in der Rehabilitation, aber auch in den Kurzzeit- und Langzeitbereichen der Heime. Eine möglichst selbstbestimmte und selbständige Lebensführung der uns anvertrauten Menschen steht als Ziel über allen Einzelmaßnahmen und Teilzielen.

08

Effizienz im Tun 

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlen sich zu ständiger prozessorientierter Qualitätserzeugung und -sicherung im Sinne der DIN EN ISO 9001:2000ff verpflichtet. Dazu werden Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit untersucht und die Ergebnisse dokumentiert. Unter Ergebnissen verstehen wir dabei nicht nur die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit, die berufliche Integration und die Abstinenz, sondern auch die subjektive Einschätzung unserer Patientinnen und Patienten über die erzielten Fortschritte hinsichtlich Zufriedenheit und Teilhabe.

09

Zielstrebigkeit

Unser Ziel ist es, unsere Bewohnerinnen und Bewohner, unsere Patientinnen und Patienten, unsere Aufgabenpartner sowie unsere Auftraggeber zufriedenzustellen. 

Wir bemühen uns um gute Vernetzung. Das beinhaltet außer der systematisierten Zusammenarbeit mit medizinischen und psychosozialen Aufgabenpartnern auch die Einbindung in einen externen Qualitätszirkel mit anderen Einrichtungen im Suchthilfesystem. Insbesondere mit zahlreichen regionalen und überregionalen Einrichtungen unterhalten wir enge und lebendige Kontakte durch regelmäßige wechselseitige Besuche.

Wir wollen das Ansehen der Einrichtungen der STZ Heide GmbH in der Fachwelt kontinuierlich verbessern. Das erreichen wir durch Veröffentlichungen und Vorträge, aber wir erwarten eine Steigerung des Ansehens auch durch die Teilnahme am QM-Zertifizierungsverfahren insgesamt.

Wir wollen Gewinne erzielen, die es ermöglichen, das Niveau der durchgeführten Maßnahmen kontinuierlich zu heben, die Standards zu verbessern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihre Arbeitsmöglichkeiten und Arbeitsplätze zu erhalten und den Erfolg des Unternehmens zu sichern.

10

Qualität, Ökologie und Ökonomie

Wir schaffen und erhalten das notwendige Qualitätsbewußtsein unserer Mitarbeiter, verpflichten sie zu Ressourcen schonenden und Kosten bewusstem Handeln und bereiten sie auf die Aufgaben der sich ständig verändernden Anforderungen vor, indem wir jeden Mitarbeiter in geeigneter Weise informieren, schulen und instruieren. Der klinik-interne Qualitätszirkel gewährleistet das gemeinsame Qualitätsverständnis in der Einrichtung, hilft dabei, ein förderndes therapeutisches Milieu zu sichern und hinterfragt den bestehenden Behandlungsansatz in Bezug auf seine Wirksamkeit.

Konzept- und Programmqualität sowie die Personalstandards werden an den veröffentlichten Standards des Verbands Deutscher Rentenversicherungsträger und den Forderungen des Fachverbands Sucht e.V. gemessen, die sie in allen Punkten erfüllen. Wir unterhalten ein Qualitätsmanagement-System auf der Basis der DIN EN ISO 9001:2000 ff., konkretisiert in den FVS- und DEGEMED-Standards, um in allen Bereichen das festgelegte Qualitätsniveau zu realisieren.