Ambulante Nachsorge //

Unterstützung für ehemalige Patienten

Rehabilitationsziele sichern und Rückfälle vermeiden

 

 
Die Ambulante Nachsorge hat nach ihrem Rahmenkonzept zur der Deutschen Rentenversicherung Speyer (Mai 2008) „... die Aufgabe, die erreichten Rehabilitationsziele zu sichern und Rückfälle zu vermeiden“.

Ambulante Nachsorge als Ergänzung unseres Adaptionsangebots

Die Nachsorge im TZ Speyer richtet sich in erster Linie an ehemalige Patienten des Therapiezentrums. Die Begründung und Empfehlung erfolgt unter Federführung unseres leitenden Arztes. Sie findet im Rahmen von wechselnden Gruppen- und Einzelgesprächen statt. Voraus gehen ein gemeinsam erarbeiteter, individueller Nachsorgeplan und die Förderzusage des Leistungsträgers.

Gruppen- und Einzelgespräche

Die Einzelgespräche werden von der jeweiligen Bezugstherapeutin aus der Adaptionsphase geführt. Die Gruppensitzung wird für alle Patienten von einem bestimmten therapeutischen Mitarbeiter (der nicht unbedingt der Einzeltherapeut sein muss) regelhaft durchgeführt. Bei der Terminvergabe versuchen wir Rücksicht auf die aktuelle Lebens- und Arbeitssituation des Patienten zu nehmen. Die Gruppen finden deshalb vorzugsweise in den Abendstunden, die Einzelgespräche nach individueller Absprache statt.

Wöchentliche Teamsitzung

Im Rahmen einer wöchentlichen Teamsitzung tauschen sich die beteiligten Mitarbeiter über die aktuelle Entwicklung aus. Bei akuten Krisen können die Rehabilitanden auch außerhalb eines geplanten Termins kommen.

Im Rahmen der Termine finden stichprobenartig oder bei konkretem Verdacht Alkohol- oder Drogenscreenings statt. Bei Rückfälligkeit verschaffen wir uns gemeinsam mit dem Versicherten ein Bild darüber, ob weitere medizinische Maßnahmen (wie z.B. Entgiftung) nötig sind (die dann gemeinsam mit unserem Arzt eingeleitet werden) und ob eine Fortführung der ambulanten Nachsorge Erfolg versprechend zu sein scheint. Gegebenenfalls vermitteln wir an dieser Stelle an eine Beratungsstelle weiter.